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Danksagung

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Danksagung eines unfreiwilligen Kleinrentners

Nach zehnjähriger ununterbrochener unverschuldeter Arbeitslosigkeit
mit nachfolgend staatlicherseits erzwungenem Übergang in den Zustand eines
“Hartz-IV-geschädigten Kleinrentners”,-

der in meiner bisherigen, ausschließlich positiv orientierten, Lebensphilosophie und -Ideologie
gezwungenermaßen zu einem Prozess des komplexen Umdenkens führte,-

habe ich meine

WDK-Ich-AG
– Kostenlose Dienstleistungen aller Art –

für alle Interessenten, die meine Arbeitskraft
sehr gern unentgeltlich und ehrenamtlich in Anspruch genommen haben und hätten,
um mir dann später doch keine entlohnte Tätigkeit zu vermitteln,
endgültig geschlossen.

Fazit:
Arbeitsaufgaben sind in unserem Land auf jeder Tätigkeitsebene reichlich vorhanden und jeder Arbeitslose würde eine für ihn angemessene Beschäftigung finden,
sofern er nur ernsthaft danach sucht und bereit wäre diese auch zu tun. Das wirkliche Problem liegt ganz allein darin, jemanden zu finden, der ihm diese Arbeit, als Grundlage zur Finanzierung seines Lebensunterhaltes auch ermöglicht und leistungsgerecht entlohnt bzw. finanziell honoriert.

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Ich bedanke mich deshalb zunächst bei der durch mafiaähnliche Wirtschaftskriminalität und von Korruption durchdrungene Strukturen gekennzeichneten Treuhandanstalt Berlin, der umfassendsten staatlich organisierten Arbeitsplatzvernichtungsorganisation der Wendezeit, die ein Jahr nach der Wiedervereinigung Deutschlands kompromisslos dafür sorgte, dass infolge von zweifelhafter Liquidation des Uhrenwerkes Ruhla, zwecks Ausschaltung ostdeutscher Konkurrenz für die bisherigen bundesdeutschen Uhrenhersteller, mein jahrzehntelang sicherer Arbeitsplatz in diesem nahezu ausschließlich exportorientierten Betrieb, von einem Tag auf den anderen ausgelöscht wurde.

Mein größter Dank jedoch geht an meinen nachfolgenden “Arbeitgeber”, die Firma Gemplus, Konzernbereich Deutschland, die mit einer als “interne Strukturbereinigung (besser ausgedrückt: Ausschaltung eines ostdeutschen Konkurrenzunternehmens)”, ohne ökonomisch bedingten Hintergrund, begründeten Schließung ihres erst 12 Monate zuvor von der Vorgängerfirma ODS – Landys & Gyr erworbenen Betriebsteiles und Firmenstandortes Seebach, in den so genannten “neuen Bundesländern”, im Jahre 2001 die endgültigen Voraussetzungen dafür schaffte, dass mir im Alter von 55 Jahren, terminlich genau passend als Geschenk zu meinem Geburtstag, meine berufliche Lebensaufgabe vernichtet wurde, ich von diesem Zeitpunkt an keine Chance mehr erhielt mein Leben und das meiner Familie durch meine Berufstätigkeit zu finanzieren und auf dem mit hohem persönlichen Einsatz erarbeiteten, durchschnittlichen Lebensstandard eines Bundesbürgers der neuen Bundesländer zu halten.

Ich bedanke mich weiterhin bei all den 439 Firmen und Institutionen in der gesamten Bundesrepublik Deutschland, in Österreich, der Schweiz und den BeNeLux-Ländern, denen ich seit letztgenanntem Ereignis persönlich, schriftlich, telefonisch oder per Internet meine Arbeitskraft zur Mitarbeit in ihren Unternehmen angeboten habe, denen ich meine, nach drei in Berufsschule, Fachschule und Hochschule erfolgreich abgeschlossenen Berufsausbildungen in mehr als 35 Berufsjahren erworbenen Kenntnisse gern zur Verfügung gestellt hätte, die es aber alle, infolge meines zurückliegenden Geburtsjahrganges und / oder auf Grund meiner territorialen Herkunft vorzogen, auf die Nutzung meiner reichen beruflichen Erfahrungen und auf meine engagierte Mitarbeit zum Nutzen ihres Unternehmens zu verzichten oder es noch besser fanden auf mein Angebot überhaupt nicht erst zu reagieren.

Des weiteren bedanke ich mich, bei unserer, nur stets mit eigenen internen Problemen beschäftigten realitätsfernen Regierung einer durchgängig korrupten und verlogenen, ausschließlich profitorientierten, Ellenbogen-Gesellschaft und all den weiteren an der Führung unseres Staates beteiligten Parteien, Spitzenfunktionären, Topmanagern, Großaktionären und Lobbyisten, die es sich, als Erfüllungsgehilfen des Monopol- und Finanzkapitals, unterstützt durch die volksverdummende Religion der glaubensdiktierenden Kirchen, von ihrem lebenslang gesicherten Posten aus problemlos leisten können ihre erfolgreichsten Fachkräfte von sogenannten Arbeitgebern ungehindert auf die Straße werfen zu lassen.

Meinen uneingeschränkten Dank an die gleiche Adresse dafür, dass sie den Angestellten ihrer Agentur für Arbeit erlaubten, mir in unübertroffen überheblicher und herablassender Weise, bis zum Jahresende 2004, mit einem als staatliche Arbeitslosenhilfe getarnten Almosen, als Gegenleistung für meine bisher lebenslang engagierte und anerkannte Berufstätigkeit, mein Leben am Rande des Existenzminimums zu finanzieren, bzw. das meiner Familie zu ermöglichen, an statt für mich und mehrere Millionen gleich betroffener Bürger unseres Landes die Voraussetzungen zu schaffen eine neue Arbeit aufnehmen zu dürfen.

Selbstverständlich verstehe ich natürlich auch, dass diese, das Sozialsystem der BRD enorm belastende Großzügigkeit mit Einführung der Hartz-VI-Gesetze zum Jahresbeginn 2005 ein Ende haben musste und ich, da die bisher für unverschuldet langzeit-arbeitslose Bundesbürger verfügbaren Mittel für “wichtigere” staatliche Ausgaben benötigt werden, in anerkennenswert würdeloser Art (siehe § 1, Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland), staatlicherseits von führenden Politikern in die Kategorie asozial gekennzeichneter Subjekte eingeordnet, mein daraus resultierendes Schmarotzertum auf Kosten des Staates nicht mehr genehmigt und auch noch großzügig finanziell unterstützt bekommen konnte,
denn was bedeutet denn schon das Schicksal eines Menschen,
die Bundesrepublik Deutschland hat ja über 82 Millionen davon.

  Deshalb stelle ich unserer Staatsführung auch die mir als Hartz-IV-geschädigtem Kleinrentner und unbescholtenem Bürger der Bundesrepublik Deutschland von ihr bis zu meinem Lebensende vorenthaltenen finanziellen Mittel und alle in den zurückliegenden Jahren verweigerten beruflichen Arbeitsmöglichkeiten für die Bewältigung der ständig zunehmenden islamistischen Invasion durch kriminelle Gruppierungen von Schein-Asylanten, zur Unterstützung der von unserer Regierung ins deutsche Schlaraffenland gerufenen Wirtschaftsflüchtlinge fremder Nationalitäten und die ständig zunehmenden, die internationalen Spannungen permanent verschärfenden, Auslands-Kriegseinsätze unserer Bundeswehr sehr gern zur Verfügung.

(YouTube-Auskopplung)
***
Somit kann ich als freier Bürger der freien Welt heute und hier mit nicht zu überbietendem Stolz und in zu tiefst empfundener Dankbarkeit erklären, dass ich in Folge der vom deutschen Volk (meine Familie und mich eingeschlossen) im Jahre 1989 gemeinsam erkämpften Einheit unseres Landes in Freiheit, als staatlicherseits wertfrei deklarierter (unfreiwilliger) Frührentner der Bundesrepublik Deutschland, für den Rest meines Lebens immerwährend frei von meiner beruflichen Tätigkeit, frei von einem Arbeitseinkommen, dank Hartz-IV frei von staatlicher Unterstützung, als Nutznießer unseres Zwei-Klassen-Sozial- und Gesundheitssystems frei von der sozialen Sicherheit (“weil Du arm bist hast Du die Freiheit früher zu sterben !”) und gemeinsam mit meiner gesamten Familie unumkehrbar frei vom durchschnittlichen Lebensstandard eines Bundesbürgers bin.

***

Ein letztes und besonders herzliches Dankeschön deshalb auch noch all den guten Freunden, Bekannten, Verwandten, ehemaligen Kollegen und Geschäftspartnern, die, solange es mir, und damit meiner Familie, noch besser ging, immer wußten wo wir zu finden sind, wo sie zu jeder Zeit gern aufgenommen wurden, wo sie stets Unterstützung für die Lösung ihrer Probleme erhielten, insbesondere dafür, dass sie mich, mit Beginn meiner unverschuldeten Arbeitslosigkeit so superschnell vergessen haben, mich und meine Familie nie kannten oder trotz größter Bemühungen nicht mehr erreichbar sind und mich letztendlich zum Dank für die von mir erhaltene Unterstützung, zwecks persönlicher Vorteilsnahme, gegebenenfalls noch verleumdet und mit negativer, übler, erlogener und abwertender Nachrede erwähnt haben.

***

Ich hätte bisher trotz alledem, falls jemand etwas zur Aufbesserung der mir nun letztendlich staatlicherseits gnädigerweise doch noch zugestandenen Minimalrente beisteuern wollte, als Äquivalent sehr gern Unterstützung bei nachfolgenden Aufgaben angeboten. Doch auch dafür ist es inzwischen leider viel zu spät.
(Mein berufliches Angebots-Spektrum)

***

Abschließend deshalb hier noch meine herzlichsten Glückwünsche allen denjenigen, die stets und ständig hinterhältig darauf gewartet haben, dass ich als Dank für mein Engagement zum Wohl aller mir im Arbeitsleben oder bei ehrenamtlichen Tätigkeiten zugeordneten Mitmenschen und für meine darauf aufbauenden minimalen persönlichen Erfolge, von jener Gesellschaft, die ich mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützte, letztendlich ins soziale Abseits katapultiert werde, dass ihr Wunsch nunmehr in vollem Umfang in Erfüllung gegangen ist.

***

Ich werde Euch alle,
die Ihr Euren Anteil zu meiner gegenwärtigen Lebenssituation
beigetragen habt, 
zeitlebens in angenehmer Erinnerung behalten !

*

6 comments to “Danksagung”

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  1. Realo - 24. September 2018 Antworten

    Da sich jetzt endlich die Kommentarfunktion auch für statische Seiten nutzen lässt, hier meine Meinung zu den o.g. Gedanken des Webseiten-Inhabers:
    Der Wertigkeit nach sollte diese Seite nicht irgendwo im Menü versteckt, sondern an vorderster Stelle dieser Homepage aufrufbar sein, damit alle Besucher der Webseite zuerst darauf aufmerksam gemacht werden in welch korruptem und unsozialem “Sozialstaat (unter sogenannter christlich-demokratischer Führung, dass ich nicht lache!)” sie leben, mit welcher Menschenverachtung und sozialen Erniedrigung die eigenen Bürger, wenn sie unverschuldet ihren Job, und damit die Grundlage für den Erhalt eines menschenwürdigen Lebensstandards, verlieren, von der noch überwiegend wohlhabenden Restmenge des eigenen Volkes und deren sogenannten, der Realität total entfremdeten, Repräsentanten behandelt werden.
    Man kann die Verärgerung und den Frust des Webseiteninhabers 100%ig verstehen und muss ihm, für die trotz alledem noch sehr zurückhaltenden Anmerkungen zu dieser Thematik, große Anerkennung für seinen Umgang mit diesen widerlichen Machenschaften aussprechen.
    Übrigens, die gesamte Homepage ist Spitze, sowohl im Design als auch inhaltlich, sollte noch viel größere Akzeptanz und Verbreitung finden !
    Weiter so, sagt (als ebenso betroffener Akademiker) dazu
    Realo

  2. W.-D. K. - 24. September 2018 Antworten

    Herzlichen Dank für die Bestätigung meiner Gedanken.
    Ich musste jedoch in den letzten Jahren mit Bedauern und Resignation zur Kenntnis nehmen, dass sich wohl in unserem Lande, solange es dem überwiegenden Teil der Bevölkerung noch gut bis sehr gut geht und die Politikverdrossenheit bzw. das Desinteresse unserer Mitbürger an der ausschließlich profitorientierten Handlungsweise unserer korrupten realitätsfernen, nur stets mit sich selbst beschäftigten, Staatsführung immer mehr zunimmt, an dem dargelegten Sachverhalt nichts ändern wird.
    Die Zukunftsaussichten für unsere nachfolgenden Generationen sind beängstigend.
    W.-D. K.
    P.S: Entsprechend der vorausgehenden Empfehlung habe ich diese Seite in das Menü “Startseite” verschoben.

  3. E.Schubert - 11. Februar 2019 Antworten

    Bravo für deinen Mut, dich hier öffentlich zu den haarsträubenden Missständen und Ungerechtigkeiten in unserem Land zu äußern. Es gäbe für die in deinem Beitrag erwähnten “Persönlichkeiten” eher genug Anlass dir Dank zu sagen für deine, trotz aller aufgezwungenen Schikanen, humane Darlegung der menschenunwürdigen und makaberen Repressalien und Machenschaften, denen du unverschuldet in unserem sogenannten Sozialstaat von dessen “Repräsentanten” ausgesetzt wurdest.
    Pfui Deutschland !

  4. W.-D. K. - 15. Februar 2019 Antworten

    Dazu kann ich nur meine Antwort vom 24.September 2018 wiederholen, ggf. um folgendes ergänzen:
    Die vorausgehend erwähnten “Persönlichkeiten” haben mit Sicherheit eine abweichende Meinung, die sie zu den an mir praktizierten Verfahrens- und Verhaltensweisen veranlasste. Heute gilt mehr denn je: Das ganze Leben ist ein Kampf und wer nicht die richtigen “Waffen” hat um zu siegen oder sich wenigstens gegen die Macht und die Willkür des herrschenden Regimes, beziehungsweise seiner Handlanger, zu verteidigen, der bleibt eben auf der Strecke. Das ist so gewollte Staatsdoktrin.
    Auch ich gehörte im Jahre 1989 zu denen, die naiv glaubten, mit dem Wechsel des Gesellschaftssystems hin zur Marktwirtschaft eine echte Anerkennung der persönlichen Leistungen und Leistungsbereitschaft zu finden. Das war allerdings ein bedauerlicher Trugschluss, denn hier und heute zählen ausschließlich nur noch andere, inhumane Maßstäbe.
    W.-D. K.

  5. Beatrice Ludwigsmeier - 11. April 2019 Antworten

    Der Kommentar von Beatrice Ludwigsmeier
    wurde wegen unsachlicher, persönlichkeitsverletzender und unzutreffender Argumentation wieder entfernt !

  6. V. Alwert - 10. Mai 2019 Antworten

    Kompliment dem Webmaster für den Mut zur offenen und ehrlichen Faktendarstellung der haarsträubenden Misere in unserem “Vaterland” in dem die kleinen Unschuldigen bestraft und die großen Ganoven belohnt werden !
    Nur immer weiter so voran, auf das die Armen immer ärmer und die (Super-)Reichen immer (super-)reicher werden !
    Bravo Vater Staat !

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Er kommt (trotz Corona) bestimmt auch wieder im Jahre 2020

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