Aufrufe: 23

 

   
Der liebe Wolf 

Der Wolf, das ist ein liebes Tier,
so wie ein Hund, nur größer,
er ist jetzt endlich wieder hier
und ist auch gar kein böser.

In deutschen Wäldern fühlt er sich
jetzt wohl und ist auch heimisch
die “Grünen” ja, die freuen sich,
es ist ihnen auch gar nicht peinlich
wenn er jetzt unsre Schäfchen frisst,
die auf der Weide grasen
und dann zum Nachtisch noch genießt
die Zicklein auf dem Rasen.
Sogar das Milchvieh mundet ihm
sobald er Hunger hat.
Und wenn’s auf dem Lande nichts mehr gibt,
dann zieht er in die Stadt.
Ihr Schäfer und ihr Bauersleut’
nun habt euch nicht so kleinlich
die Tiere, die der Wolf auffrist
die frisst er doch nur heimlich
des Nachts, wenn von des Tages Müh’n
der Schlaf euch Ruhe spendet,
da reißt der Wolf, ihm sei ‘s verziehn,
das Tier, das dann verendet.
Doch wehe dir, du Jägersmann,
kommt dir nur der Gedanke,
du legst auf ihn die Flinte an,
schon weist dich in die Schranke
ein jeder der sich “Grüner” nennt.
Die Farbe deines Mantels,
der Politik zur Tarnung dient 
wenn sie “naturnah” handelt.
Auch wenn der Wolf aus lauter Gier
weil er nichts andres findet,
den Mensch angreift in dem Revier
wo er sich jetzt befindet,
dann sagt der “Grünen-Sprecher” laut:
“Das alles dient dem Artenschutz
 die These wurde aufgebaut
der Biosphäre nur zum Nutz’,

Was treibt euch denn im Walde um, 
ihr wisst es doch genau,
hier läuft jetzt auch der Wolf herum
zur Gesellschaft der wilden Sau.”
So ergänzen die Wölfe und die wilden Schweine 
zwar die Fauna unseres Landes
doch der Naturschutz ist nur das eine
denn mit der Vergrößerung ihres Bestandes
wächst auch der Ärger und die Angst,
sich als Mensch in freier Natur zu bewegen.
Wenn du dabei um dein Leben bangst,
kann sich dafür kein Verständnis regen !

 

4 comments to “Der liebe Wolf”

You can leave a reply or Trackback this post.
  1. Mark Bensdorf - 1. Dezember 2018 Antworten

    Da muss sich Rotkäppchen jetzt aber mächtig vorsehen und darf nicht vom rechten Wege abkommen, wenn es, gerade um die Weihnachtszeit herum, der Großmutter Kuchen und Wein bringen will, denn der Jägersmann darf ja dem Wolf nichts mehr zuleide tun um das Rotkäppchen und die Großmutter zu retten.

    • F. Bieber - 3. Dezember 2018 Antworten

      Wenn sich an der gegenwärtigen Situation nichts ändert, wird die Realität dem Märchen möglicherweise bald den Rang ablaufen.

  2. K. Gellberg - 23. Februar 2019 Antworten

    Toller Beitrag, gefällt mir ausgezeichnet.
    Hoffentlich weckt er auch mal die realitätsfernen Dummschwätzer auf, die sich darüber freuen, dass der Wolf sich bei uns immer mehr ungehindert ausbreitet, in unserer Umwelt und bei den Nutztieren immer größeren Schaden anrichtet, sogar Menschen gefährdet. Ich wünschte manchmal nur, sie würden auch mal von einem Wolf angefallen, damit sie endlich ihr Gehirn zum vernunftbegabten Denken nutzen und etwas dagegen tun bzw. veranlassen.
    Die landesweite Gefährdung durch die Wildschweinplage ist schon nicht mehr in den Griff zu bekommen, wahrscheinlich will die Politik beim Wolf ebenfalls so lange warten bis es dann auch hier zu spät ist.
    Gegen Dummheit, Arroganz und Überheblichkeit ist eben leider noch immer kein Kraut gewachsen.

  3. Kalusakiki27 - 16. August 2019 Antworten

    Hi,
    schade um deine Mühe, die du dir mit diesem anspruchsvollen Artikel gegeben hast, ebenso wie für den über die Wildschweinplage in unserem Lande.
    Die Politiker interessiert die Meinung der Masse des Volkes doch ohnehin einen feuchten Kehricht und Deine persönliche am allerwenigsten, ganz gleich auf welcher Ebene, und deshalb schon gar nicht die Gefährdung die von diesen Tieren ausgeht, solange sie nicht selbst von ihnen angefallen werden (erst dann und nur dann ist in den Massenmedien das Geschrei groß).
    Hauptsache sie können alljährlich von unseren ständig ungerechtfertigt höher eingeforderten Steuergeldern ihre Diäten erhöhen, ihre fehlgeleitete Klimapolitik finanzieren und dem Groß- und Finanzkapital, sowie den Wirtschaftsflüchtlingen aus Islamien weitere Milliarden zuschanzen. Darin besteht doch die aktuelle Hauptaufgabe unserer Staatsführung.
    Wusstest du das noch nicht ?

Leave a Reply

Your email address will not be published.